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Botox gegen Schwitzen in Hannover: Hilfe bei Hyperhidrose

Botox gegen Schwitzen ist eine etablierte Behandlung bei Hyperhidrose, also krankhaft übermäßigem Schwitzen. In der MediArtPraxis in Hannover unterbricht Botulinumtoxin A (bekannt als „Botox®") gezielt die Nervensignale an die Schweißdrüsen – die Schweißproduktion im behandelten Areal geht deutlich zurück, für 6–9 Monate, in manchen Fällen sogar länger.

Botulinumtoxin

Wenn Schwitzen zur Belastung wird

Schwitzen ist eine normale Körperfunktion. Bei einer Hyperhidrose jedoch produzieren die Schweißdrüsen weit mehr Schweiß, als zur Temperaturregulation nötig wäre – unabhängig von Wärme, Anstrengung oder Jahreszeit. Betroffene kennen die Folgen nur zu gut: durchnässte Hemden schon am Vormittag, dunkle Kleidung als Dauerlösung, Unsicherheit beim Händeschütteln, ständiges Mitdenken bei jeder Verabredung.

 

Was viele nicht wissen: Übermäßiges Schwitzen ist ein anerkanntes medizinisches Thema – und gut behandelbar. Wenn Antitranspirantien nicht mehr ausreichen, ist die Injektionsbehandlung mit Botulinumtoxin für viele Betroffene der nächste sinnvolle, nicht-operative Schritt.

Wie Botulinumtoxin das Schwitzen reduziert

Damit eine Schweißdrüse arbeitet, braucht sie ein Signal des Nervensystems – übertragen durch den Botenstoff Acetylcholin. Genau diese Signalübertragung blockiert Botulinumtoxin vorübergehend: Die Drüsen im behandelten Bereich erhalten schlicht keinen Auftrag mehr, Schweiß zu produzieren. Der Effekt ist lokal begrenzt, der übrige Körper schwitzt und reguliert seine Temperatur ganz normal weiter.

Dass hier ein neurologischer Mechanismus im Zentrum steht, ist kein Zufall unserer Praxis: Dr. Kalbasi Anaraki ist Fachärztin für Neurologie – die Signalwege zwischen Nerven, Muskeln und Drüsen sind ihr tägliches Fachgebiet.

Botulinumtoxin

Auf einen Blick

Behandlungsdauer

ca. 15–30 Min.

Wirkung

Erste Wirkung nach wenigen Tagen, volle Wirkung nach ca. 1–2 Wochen

Haltbarkeit

ca. 3–6 Monate

Ärztliche Durchführung

DGBT-zertifizierte Fachärztin

Kosten

ab 120 €

Nachsorge

Am Behandlungstag Sport, Sauna, Solarium, starke Hitze und Gesichtsmassagen vermeiden.

Diese Körperzonen können behandelt werden

  • Achseln – das mit Abstand häufigste Areal, zugleich das dankbarste
  • Handflächen – etwa bei feuchten Händen im Berufsalltag
  • Fußsohlen – bei starkem Schwitzen in Schuhen
  • Gesicht und Stirn – wenn Schweißperlen dort zur Belastung werden

 

Welches Areal wie behandelt wird, legen wir im ärztlichen Gespräch fest – inklusive einer ehrlichen Einschätzung, wo die Methode ihre Stärken hat.

So läuft die Behandlung ab

Nach Beratung und Untersuchung wird das Behandlungsareal markiert. Anschließend setzt die Ärztin mit sehr feinen Nadeln zahlreiche kleine Injektionen in einem gleichmäßigen Raster – so verteilt sich der Wirkstoff flächig über die schwitzende Zone. Auf Wunsch tragen wir vorab eine betäubende Creme auf; gerade an den empfindlicheren Handflächen ist das eine sinnvolle Option. Nach dem Termin können Sie direkt zurück in Ihren Alltag.

Wirkung: nach wenigen Tagen spürbar, monatelang anhaltend

Die Schweißproduktion lässt innerhalb weniger Tage spürbar nach; das volle Ergebnis stellt sich nach 1–2 Wochen ein. Anders als bei mimischen Faltenbehandlungen hält der Effekt hier besonders lange: in der Regel 6–9 Monate, bei manchen Patientinnen und Patienten auch darüber hinaus. Viele Betroffene planen eine Behandlung pro Jahr – rechtzeitig vor dem Sommer.

Ist es unbedenklich, das Schwitzen zu blockieren?

Eine häufige und berechtigte Frage. Die Antwort: Behandelt wird nur ein kleiner Teil der Schweißdrüsen des Körpers – die Achselhöhlen etwa tragen nur einen geringen Anteil zur gesamten Temperaturregulation bei. Der Körper kann seine Wärme weiterhin normal regulieren. Auch die oft befürchtete „Verlagerung“ des Schwitzens an andere Stellen (kompensatorisches Schwitzen) ist bei der Behandlung kleiner Areale in der Regel nicht zu erwarten – ein Thema, das wir im Beratungsgespräch offen einordnen.

Verträglichkeit, Risiken und Grenzen

Botulinumtoxin A ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel – die Behandlung gehört deshalb grundsätzlich in ärztliche Hände. Mögliche Begleiterscheinungen sind vorübergehende Rötungen, kleine Schwellungen oder Blutergüsse an den Einstichstellen sowie ein kurzzeitiges Druckgefühl. An den Handflächen kann sehr selten eine vorübergehende Schwächung der feinen Handmuskulatur auftreten – auch das bespricht die Ärztin vorab ehrlich mit Ihnen. Nicht behandelt wird unter anderem in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bestimmten neuromuskulären Erkrankungen.

Nach der Behandlung

Üblicherweise wird empfohlen, die behandelten Stellen am Behandlungstag nicht zu reiben, auf Deodorants und reizende Pflege zunächst zu verzichten und für etwa 24–48 Stunden Sport, Sauna und intensive Wärme zu meiden. Duschen ist in der Regel bereits am Folgetag wieder ganz normal möglich.

Was kostet Botox gegen Schwitzen?

Die Kosten hängen von Größe und Anzahl der behandelten Areale sowie der benötigten Wirkstoffmenge ab; abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Eine erste Orientierung bietet unsere Preisübersicht. Was in Ihrem Fall sinnvoll und nötig ist, klären wir vorab im persönlichen Gespräch – ohne Umwege und ohne Überraschungen.

Hyperhidrose-Behandlung bei der Neurologin

Kaum eine ästhetische Praxis bringt für diese Behandlung einen so passenden Hintergrund mit: Dr. Parnian Kalbasi Anaraki setzt Botulinumtoxin nicht nur kosmetisch ein, sondern auch in der medizinischen Therapie – etwa bei chronischer Migräne (https://www.mediartpraxis.de/chronische-migraene/). Als DGBT-zertifizierte Fachärztin für Neurologie kennt sie den Wirkstoff, seine Dosierung und seine Grenzen aus der täglichen Praxis. Mehr über den Wirkstoff selbst erfahren Sie auf unserer Übersichtsseite zur Botulinumtoxin-Behandlung .

Häufige Fragen zu Botox gegen Schwitzen

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Behandlung in unserer Privatpraxis ist eine Selbstzahlerleistung und wird nach GOÄ abgerechnet. Ob bei einer diagnostizierten, krankhaften Hyperhidrose im Einzelfall eine Erstattung durch Ihre Kasse oder private Versicherung möglich ist, klären Sie am besten direkt mit dieser – wir stellen Ihnen die nötigen Unterlagen zur Behandlung gern zur Verfügung.

Schwitze ich dann an anderen Stellen mehr?

Bei der Behandlung kleiner Areale wie der Achseln ist ein solches kompensatorisches Schwitzen in der Regel nicht zu erwarten. Der Körper behält genügend unbehandelte Schweißdrüsen, um seine Temperatur wie gewohnt zu regulieren.

Ist Schwitzen nicht wichtig für den Körper?

Doch – und genau deshalb bleibt die Funktion insgesamt erhalten. Behandelt wird nur die überaktive Zone; alle übrigen Drüsen arbeiten unverändert weiter. Der Nutzen der Behandlung liegt darin, das krankhafte Zuviel zu bremsen, nicht das Schwitzen an sich abzuschaffen.

Welche Körperstellen können behandelt werden?

Am häufigsten die Achseln, außerdem Handflächen, Fußsohlen sowie Gesicht und Stirn. Welche Zone bei Ihnen infrage kommt und was dort realistisch erreichbar ist, besprechen wir in der Beratung.

Wie lange hält die Wirkung?

In der Regel 6–9 Monate, in manchen Fällen länger – deutlich länger als bei mimischen Faltenbehandlungen. Danach kann die Behandlung einfach wiederholt werden.

Termin vereinbaren – diskret und unkompliziert

Sie müssen sich mit übermäßigem Schwitzen nicht abfinden. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in der MediArtPraxis in Hannover-Misburg: telefonisch oder per WhatsApp unter +49 162 7647286, oder buchen Sie Ihren Wunschtermin direkt online über Doctolib.